Shiatsu und Du

DAS INTERVIEW MIT NAIMA SBORON

Versprüh’ gute Energie!

Lernen Sie Naima Sboron kennen, ihre Überzeugungen und ihre Begeisterung für die Kunst des Shiatsu.

Wie hast Du Shiatsu für Dich entdeckt?

Naima: Ich war in Südafrika, meine Freundin und ich wollten reiten. Doch das wurde abgesagt. Wie den freien Tag nutzen? Meine Freundin hatte eine Idee: Shiatsu! Sie kannte eine hervorragende Praktikerin, die bei einem berühmten Meister gelernt hatte. Mir war Shiatsu unbekannt bis dahin. Doch die Behandlung hat mein Leben verändert: Noch nie habe ich mich gleichzeitig völlig wohlig, entspannt und gelöst gefühlt. Es war einfach unglaublich. Eines der wunderbarsten Erlebnisse in der Körpertherapie für mich.

Nach dem Aha-Erlebnis war klar, dass ich mehr über die Verbindung von Körper und Geist erfahren möchte. Am besten alles! Also habe ich recherchiert, gelesen – einfach alles zu dem Thema förmlich „aufgesaugt“.

Was ist das Besondere am Shiatsu aus deiner Sicht?

Naima: Die Kombination von Körperarbeit, der Traditionellen Chinesischen Medizin, fernöstlichen Philosophien und vor allem der Effekte auf Körper und Geist. Das ist einzigartig, sehr speziell.

Deine Behandlungen richten sich exklusiv an Frauen. Warum?

Naima: Wir Frauen sind einfach anders, etwas speziell in manchen Dingen. Dafür ist eine Frau eben sensibler als ein Mann je sein könnte. Es geht ja beim Shiatsu um viel mehr als darum, den Körper zu massieren. Und ich bin überzeugt: In jeder Frau steckt Gesundheit. Ein fundamental bedeutendes Thema. Ich trage meinen Teil dazu bei, das Frauen in diesen Urzustand – denn nichts anderes ist Gesundheit ja – kommen und dort bleiben.

Du sagst, es geht um mehr als nur darum, zu massieren. Was genau meinst Du damit?

Naima: Unser Körper und unser Geist sind mit einander verbunden. Sie beeinflussen sich wechselseitig. Nehmen wir beispielsweise Ängste und Stress: Beide haben eine psychische Ursache. Halten sie dauerhaft an, ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich auch physische Symptome zeigen. Anders herum geht es genau so. Darum ist eine meiner Überzeugungen: Wenn jeder gut für sich sorgt, ist für alle gesorgt.

Klingt das nicht ein bisschen egoistisch?

Naima: Im Gegenteil. Wir können nur geben, wenn wir etwas haben, was wir geben können. In unserer Gesellschaft ist das vor allem Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist eine Form von Energie.  Um also meinen Beitrag in der Umwelt zu leisten, muss ich gut aufgetankt und in Balance sein. Shiatsu bringt uns dahin.

Letzte Frage: Was gibst Du deinen Leserinnen mit, die sich jetzt spüren, dass ihnen Zeit für sich gut tut?

Gross zu denken und auf dem Weg zum Ziel Tankstellen einzuplanen. Sich treu zu bleiben. Und darauf zu hören, was unser Gefühl uns sagt.